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Einheitliche Rechnerzentralen-Software

Die ERZ-Software:
Das Herzstück der Verkehrssteuerung.

Ein modulares IT-System zur Erfassung, Verarbeitung und Steuerung von Verkehrsdaten auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen.

Modul 01 Verkehrsdaten erfassen und verarbeiten Modul 02 Leitsysteme und Stauprognosen steuern Modul 03 GitLab Board und Änderungsworkflow

Was ist die ERZ-Software?

Einheitliche Rechnerzentralen-Software.

Die „Einheitliche Rechnerzentralen-Software" (ERZ) ist ein modulares, hochkomplexes IT-System zur Erfassung, Verarbeitung und Steuerung von Verkehrsdaten. Sie wird in den Verkehrszentralen der Länder eingesetzt, um den Verkehrsfluss auf Autobahnen und Bundesstraßen zu überwachen.

Die ERZ prognostiziert Staus und steuert Leitsysteme — wie dynamische Tempolimits oder Streckenfreigaben — vollautomatisiert. Statt dass jedes Land ein eigenes System entwickelt, bündelt NERZ e.V. die Anforderungen aller Mitglieder in einem gemeinsamen System.

ERZ-System · Verkehrszentrale
// Verkehrsdaten-Monitoring
status: "AKTIV"
bundeslaender: 10
version: "ERZ 5.4"

// Aktuelle Datenpunkte
sensoren_online: 4.820
autobahn_km: 13.200
wechselzeichen: 892

// Release-Zyklus
letztes_release: "April 2026"
naechstes_release: "Q4 2026"

Wartung & Weiterentwicklung

Kontinuierliche Anpassung an neue Anforderungen.

Modul 01

Verkehrsdatenerfassung

Echtzeit-Erfassung von Verkehrsdichten, Geschwindigkeiten und Belegungen über tausende Messstationen auf dem gesamten Autobahnnetz.

Modul 02

Stauprognose & Analyse

Algorithmenbasierte Stauprognosen ermöglichen frühzeitige Warnungen und gezielte Eingriffe in die Verkehrssteuerung, bevor Engpässe entstehen.

Modul 03

Leitsystem-Steuerung

Automatisierte Ansteuerung dynamischer Tempolimits, Streckenfreigaben und Wechselverkehrszeichen auf Basis aktueller Verkehrslage.

Modul 04

IVS-Gesetz-Konformität

Über definierte Release-Zyklen wird die Software kontinuierlich an neue gesetzliche Vorgaben — insbesondere das IVS-Gesetz — angepasst.

Modul 05

Schnittstellen & Integration

Standardisierte Schnittstellen ermöglichen die Integration externer Systeme — von LSA-Steuerungen bis zur Mobilithek des Bundes.

Modul 06

Intranet & Distribution

Release-Notes, Quellcodes und Dokumentationen werden über das geschlossene Mitglieder-Intranet zentral bereitgestellt und verteilt.


GitLab-Arbeitsbereich

Vom Änderungsbedarf
zum ERZ-Release.

Der geschützte Mitgliederbereich unterstützt die Weiterentwicklung der ERZ-Software: Anforderungen, Fehler und Erweiterungen werden strukturiert erfasst, fachlich bewertet und nachvollziehbar bis zur Bereitstellung begleitet.

NachvollziehbarMeldungen und Anforderungen bleiben transparent dokumentiert.
AbgestimmtFachliche Bewertung und Priorisierung werden sichtbar.
Release-orientiertBestätigte Themen fließen geordnet in Planung und Bereitstellung ein.
Mitgliederbereich

ERZ Änderungsworkflow

Status sichtbar

Vision & Umsetzung

Das Baukasten-Prinzip.

Die ERZ-Software wird als gemeinsames System geplant, entwickelt und gepflegt. Ihre Architektur verbindet ein stabiles Fundament mit modularen Funktionsbausteinen, damit neue Anforderungen schnell ergänzt und anschließend allen Mitgliedern bereitgestellt werden können.

7-stufige ERZ-Logik Fundament aktiv
L7

Anwendungen · NBA / SBA

Netz- und Streckenbeeinflussung als nutzbare Fachanwendungen.

Anwendung
L6

TSF · Temporäre Seitenstreifenfreigabe

Kleines spezifisches Modul auf vorhandener Basis.

Neu
L5

Funktionsmodule

Wiederverwendbare Bausteine für Steuerung, Analyse und Bedienung.

Modular
L4

Kernsoftware

Zentrale Logik für Datenverarbeitung und Systemsteuerung.

Kern
L3

Bestehende Funktionen

Bereits vorhandene Funktionen werden für neue Use Cases mitgenutzt.

Vorhanden
L2

Basis-Ebene · TLS / DATEX II

Standardschnittstellen für externe Systeme und Datenaustausch.

Schnittstelle
L1

Backend & Infrastruktur

Gemeinsames technisches Fundament für alle Verkehrszentralen.

Fundament

Offenes Fundament: Infrastruktur und Standardschnittstellen bilden die Basis, auf der externe Systeme integriert und gemeinsame Anforderungen umgesetzt werden.